- Geschrieben von: Chefluencer-Redaktionsteam
Bangkok’s fine dining landscape is fierce. Gaggan Anand returned to the World’s 50 Best at No. 6 with his genre-bending tasting menu. Chef Ton (Thitid Tassanakajohn) dominates with lifestyle ubiquity and Nusara’s rise to the top of Asia’s 50 Best. Pam Pichaya took Potong’s precision to media stardom and the title of World’s Best Female Chef. Sorn, meanwhile, now holds three Michelin stars for its deep dive into southern Thai tradition. And that’s just the tip of the iceberg. Standing apart here isn’t easy.
INDDEE hat genau das nun geschafft. Im MICHELIN Guide Thailand 2026 wurde das Restaurant von einem auf zwei Sterne befördert und zählt damit zu den renommiertesten Restaurants Bangkoks, ohne dabei seinen eigenen Stil zu verlieren.

INDDEE, noch in der Anfangsphase, wählte zunächst einen ruhigeren, weniger sichtbaren Weg, der jedoch zunehmend bewusster gestaltet wird. Versteckt in einer restaurierten Villa an der Langsuan Road, erwacht INDDEE nachts zum Leben. Der französische Lichtkünstler Matteo Messervy, der bereits spektakuläre Projektionen am Burj Khalifa in Dubai und immersive Installationen im New Yorker Central Park geschaffen hat, verleiht dem Raum eine filmische Spannung, die sich von den gewölbten Innenräumen bis hin zu einem nebelverhangenen Garten erstreckt. Sanfte, hinterleuchtete Nebelschwaden umhüllen einen jahrhundertealten Mangobaum und wiegende Farne. Im Inneren bildet eine offene Küche mit Kaminfeuer einen Kontrast zur traumhaften Stille des Gartens.
Die Beförderung zu zwei Sternen wirkt eher wie eine Bestätigung dieses Ansatzes als eine überraschende Wendung – eine Anerkennung der bereits geleisteten Arbeit und der eingeschlagenen Richtung für das, was als Nächstes kommt.

Nach zwei Jahren schlägt das Restaurant unter der Leitung von Küchenchef Sachin Poojary ein neues Kapitel auf: Drei Degustationsmenüs, die auf intensiver Recherche, regionalen Geschichten und dem Wunsch basieren, den Gästen die Möglichkeit zu geben, ihren eigenen Weg zu finden. Die Erzählung ist prägnanter. Das Format raffinierter. Die Präzision gesteigert.
This is INDDEE’s most ambitious structure to date. Guests now choose from three distinct journeys, each mapped across India’s regions and developed in collaboration with culinary historian Dr. Pushpesh Pant. The Ten-Destination Journey is the most intricate, with optional upgrades and extended pacing. The Eight-Destination Journey offers a more compact arc. The Vegetarian Journey mirrors the structure through ten plant-based courses, charting its path through sweet potato, bamboo shoots, morel, and sunchoke - ingredients chosen for their regional depth and layered structure. What unites them all is control - a fine-tuned logic of flavour, flow, and built-in flex points.


Alle drei Menüs beginnen mit fünf sorgfältig ausgewählten Häppchen. Jedes dieser Gerichte destilliert eine Streetfood-Tradition in etwas Kleineres, Strukturierteres: pikant. Chaat, Patra mit erdigen und süßen Noten, Vada Pav auf einen Bissen reduziert, Khari Chai Mit weichem Hackfleisch und süß-scharfer Würze garniert Dhabeli mit einem Hauch von Erdnuss-Crunch. Jeder von ihnen schöpft aus einer anderen Region – Mumbai, Gujarat oder Delhi – und einer anderen Technik und gibt damit den Rhythmus für das Folgende vor.
Dann beginnen die kulinarischen Entdeckungsreisen. Sie führen durch Kaschmir, Goa, Sikkim und darüber hinaus – Verbindungen, die im Dialog mit Dr. Pushpesh Pant erforscht und anschließend durch die modernistische Linse von INDDEE interpretiert wurden. Mitten auf der Reise bieten sich besondere Momente: Lamm oder Huhn werden auf drei Arten zubereitet, oder es gibt optionale Upgrades wie Palamós oder Carabineros-Garnelen im Zehn-Gänge-Menü. Die Speisekarte umfasst eine feine Auswahl an Gerichten. Parsi-Ei-Akuri und die Unterschrift von INDDEE Butter, Pfeffer, KnoblauchNeu interpretiert mit Hokkaido-Königskrabbe. Die vegetarische Variante Reise hingegen erlaubt ähnliche Variationen sowohl im Geschmack als auch in der Form.
Auch außerhalb der Küche hat sich das Erlebnis weiterentwickelt. Reservierungen werden nun mit dem Guide MICHELIN, Instagram und Facebook synchronisiert. Serviergeschirr, von Besteckablagen bis hin zu Ausgießgefäßen, und die Tischdekoration wurden verfeinert, um dem Rhythmus des Menüs und dem internen Ablauf im Restaurant besser gerecht zu werden.
The beverage program now stands among the most awarded in Asia. At the 2025 Star Wine List Awards, it was named Best Medium-Sized Wine List in the World and holds the No. 1 spot in Asia. The list features over 580 bottles and more than 100 wines by the glass. Five pairing routes mirror the menu’s evolving rhythm: from classic wine flights to mixed and non-alcoholic routes, each designed to reflect the kitchen’s complexity and intent.

Küchenchef Sachin Poojary treibt diese Entwicklung voran, nicht nur durch sein raffiniertes Gespür für Aromen und Feuer oder einen durch die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern geschärften kreativen Prozess, sondern auch dadurch, wie klar die neue Struktur seine langfristige Vision widerspiegelt. Jedes Format, jeder Menüweg und selbst das Tempo dienen einem Zweck: der Verdeutlichung der Identität des Restaurants.
In einer Stadt, in der Ehrgeiz oft lautstark zum Ausdruck kommt, erobert sich dieses Projekt seinen Platz auf andere Weise. Leise, ja. Aber mit scharfem Fokus und ebenso ernsthaft. Der zweite Stern ändert daran nichts; er macht es lediglich für den Rest der Welt sichtbarer.

INDDEE auf einen Blick
- Adresse: 68/1 Soi Langsuan, Bangkok
- Instagram: @inddeebkk
- Küchenchef: Sachin Poojary
- Menüs: 8- und 10-Gänge-Menüs, inklusive eines kompletten vegetarischen Menüs
- Preis: 4.200–4.900 THB ++
- Kombinationen: Wein, Mixgetränk (alkoholische Getränke), alkoholfreie Getränke, das Beste aus beiden Welten oder flexible Kombinationsmöglichkeiten
- Auszeichnungen: 1 MICHELIN-Stern (2024, 2025), 50 Best Discovery, Star Wine List Grand Prix – Asien und International
Fotos: mit freundlicher Genehmigung von INDDEE - Paul Divina